WAS IST EIN DSG-GETRIEBE ?

Das Doppelkupplungsgetriebe (DSG) arbeitet prinzipiell wie ein Schaltgetriebe. Die Übersetzung erfolgt durch unterschiedliche Zahnradpaare. Die Schaltung der einzelnen Gänge wird durch eine elektro-hydraulische Steuereinheit bewerkstelligt. Die geraden und die ungeraden Gangräder sitzen jeweils auf verschiedenen Wellen . Beide Wellen werden durch eine eigene Kupplung vom Motor getrennt. Das hat den Vorteil, daß bereits vor dem Kuppeln der nächste Gang im Getriebe eingelegt werden kann. Somit ist die Kraftunterbrechung beim Kuppeln fast nicht spürbar.

Gesteuert wird das Getriebe über ein sogenanntes Mechatronikmodul, in dem das elektronische Getriebesteuergerät, verschiedene Sensoren und die hydraulische Betätigung als eine kompakte Einheit zusammengefasst sind.

Das Doppelkupplungsgetriebe DSG verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG die Gänge weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist dies über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch.

Das DSG mit 6 Gängen ist für leistungsstärkere Motorisierungen und Drehmomente von mehr als 250 Nm geeignet. Die Doppelkupplung besteht aus zwei in einem Ölbad laufenden Lamellenkupplungen.

Das DSG mit 7 Gängen gibt es in zwei verschiedenen Spezifikationen:

  • für kleinere Motoren: Das max. Drehmoment beträgt 250 Nm. Hier läuft die Doppelkupplung trocken ohne Ölbad.
  • für Motoren mit hohen Belastungen: Das max. Drehmoment beträgt 600 Nm. Damit ist dieses DSG ausgelegt für hohe Drehmomente.